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Die Nikon P1000

Letzte Woche hatte ich das Glück, noch eine der letzten – wenn nicht sogar DIE letzte – Nikon P1000 zu ergattern, die noch auf dem Markt sind.

Wie es scheint wurde die Produktion und der Vertrieb eingestellt. Vermutlich war das Interesse an dieser recht speziellen Kamera nicht allzu groß. Und auch viele Reviews scheinen sie eher schlecht zu reden, als ihre Vorteile hervorzuheben.

Das Ulmer Münster mit der P1000 fotofrafiert. 117mm, f8.0, ISO 200

Ich fotografiere bisher nur freihand mit ihr, auf ISO 200 und in RAW. Die Bilder sind ca. 16MB groß und lassen sich somit sehr gut verarbeiten, speichern und insgesamt handeln.

Die Brennweite im oberen Bild ist 117mm, was mit dem CROP Faktor 5.58 multipliziert ca. einer Brennweite von 650mm entspricht.

Hier ist ein Bild mit vollem Zoom (3000mm Äquivalent):

Volle 539mm (3000mm VF)

Ich finde die Kamera sehr nützlich und vielseitig und freue mich auf viele schöne Fotos mit ihr.

Der Ulmer Welttanztag

Gestern war es wieder soweit. Ein weiterer Welttanztag, der traditionell mit einem Flashmob aller Tänzer beginnt. Danach gibt es Aufführungen von verschiedenen Gruppen und Vereinen.

Ich war mit meiner Canon EOS 5 DSR dabei und habe zwischen dem Canon EF 17-35mm 2.8L, dem EF 70-300 DO IS USM und einem erst kürzlich erworbenem Takumar 135er f2.5, mit Pentax (PK) Anschluß -> nur manuellem Fokus, welches mich sehr beeindruckt hat, hin und her gewechselt.

Die Farbdarstellung des Takumars hat mich sehr positiv überrascht. Die wunderschöne Tiefenunschärfe, die viele Freistellungsmöglichkeiten bietet, hatte ich erwartet und wurde nicht enttäuscht.

Die Bilder wurden alle mit dem Takumar fotografiert und mit Lightroom Mobile nachbesrbeitet. Hierzu habe ich mir ein Preset erstellt, welches ich vermutlich bald hier zum Herunterladen anbieten werde. Durch die sehr angenehme Farbdarstellung des alten Objektivs habe ich mich auch getraut, mehr Sättigung zu verwenden. Normalerweise bin ich da eher zurückhaltend, da ich finde, dass es dann zu unnatürlich aussieht. Beim Takumar war das aber nicht der Fall.

Die Absolventenfeier der Uni Ulm

Am Samstag, den 26.11.2022 durfte ich als Zweitfotograf im CongressCentrum Ulm auf der Absolventenfeier der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie die Momente festhalten.

Hier der Link für mehr Informationen zur sehr gelungenen Veranstaltung: Link zur Uni Ulm

Ich hatte meine Olympus E-M1 III mit einem manuellen Zeiss 200mm Objektiv dabei, um Detailbilder von Gesichtern des Gruppenbildes machen zu können, sowie eine EOS-R mit dem RF35 35mm f1.8 Objektiv.

Hier ein paar Impressionen, ohne Personen zu zeigen, da ich von diesen keine Zustimmung zur Veröffentlichung habe:

Teaser – Olympus E-M1 III

Ich konnte gestern eine Olympus E-M1 III ausprobieren und werde bald ausführlich darüber berichten. Es wird einen Vergleichstest geben zwischen ihrem High-Res Bild, dem einer Canon 5DS R und dem einer Sigma SDQ H. Außerdem werde ich auf die faszinierenden Fähigkeiten der “kleinen” wie der Fünfachsenstabilisierung eingehen.

Vorab schon mal ein aus der Hand geschossenes Bild vom Sternenhimmel über der lichtverschmutzten Stadt:

Olympus E-M1 III + 24-40mm PRO @24mm, f2.8, 5sec, ISO 6400

Ulm Moves!

Am Donnerstag Abend durfte ich den “Parcours” der vierten “Ulm Moves” Veranstaltung (https://www.ulmmoves.de/programm/pu-parcours/) miterleben. Da ich einen der Scheinwerfer betreut habe, konnte ich mich nicht voll dem Fotografieren widmen, habe aber trotzdem ein paar Bilder machen können.

“TSG Söflingen” vor der Stadtbibliothek. EF40mm, 1/10 Sek., f2.8, ISO 1000.
“Faszination Tanz TG Biberach” als Katzen verkleidet. EF40mm, 1/40 Sek., f2.8, ISO 2000.

Ich hatte meine Canon 5DSR dabei und habe mich für das 40mm Pancake-Objektiv entschieden, da ich wußte, dass der Scheinwerfer recht schwer sein würde und ich deshalb kein allzu schweres und großes Objektiv an die ohnehin schon nicht sehr leichte Spiegelreflexkamera schrauben wollte.

“im_pARTs” mit einer tollen Vorstellung auf der Treppe neben der Syngoge. EF40mm, f2.8, 1/60 Sek., ISO 2000
Die “Ulmer Diven” wateten durch die Blau und haben das Publikum zum Lachen gebracht. EF40mm, 1/50 Sek., f2.8, ISO 2000
Atemberaubend: die drei Aerial Stars hoch in der Luft vor dem Ulmer Münster. EF40mm, 1/100 Sek., f2.8, ISO 4000
Die drei Aerial Stars hoch in der Luft vor dem Ulmer Münster. EF40mm, 1/100 Sek, f3.2, ISO 4000

Die 2,8er Blende hat gereicht und es hat sich erfreulicherweise gezeigt, dass sich das ISO-Rauschen der 50 Megapixel Canon auch bei ISO Werten um die 4000 in Grenzen hält und man noch immer schöne Zuschnitte erstellen kann. Hier spielen die Megapixel ihr vollen Potential aus und nur deshalb konnte ich das schwere Zoomobjektiv zu Hause lassen, da ich wußte, dass ich auch so Zuschnitte machen werde, die schöne Nah-, bzw. Detailaufnahmen darstellen.

Zuschnitt des oben geposteten Bildes.

Die drei Aerial Stars verabschieden sich vom Publikum. EF40mm, f3.2, 1/50 Sek., ISO 2500

Und auch das günstige Pancake Objektiv EF40mm von Canon hat mal wieder gezeigt, dass man durchaus auch mit Budget-Objektiven arbeiten kann.

Vielen Dank an Domenico Strazzeri und alle Darsteller, Sponsoren und Helfer für diesen schönen Abend.

Vollmondfreude

Gestern war es soweit: Es war mal wieder Vollmond und diesmal befand ich mich an einem Ort, von dem aus ich weit entfernt einen Wald auf einem Berg sehen konnte, hinter dem der Mond aufging. Und ich hatte Glück, denn es waren keine Wolken am Himmel.

Ausgerüstet mit meiner Canon 5DSR und dem Bildstabilisoerten 70-300mm DO IS USM Objektiv habe bis ein Uhr gewartet und wollte es schon fast aufgeben, doch dann wurde es hinter dem Wald immer heller.

Der Mond ging hinter den Bäumen auf, die so weit entfernt waren, dass sie noch fast richtig scharf sein müssten, wenn ich auf den Mond fokussiere. Und so war es auch. Es entstand das folgende Bild bei 300mm Brennweite:

Mond hinter Wald, Canon 5DSR + 70-300mm DO IS UMS. ISO 640, F6.3, 1/40 sec

Zugeschnitten sieht das originale Bild so aus:

Zuschnitt des oberen Bildes

Nach etwas Bearbeitung habe ich das fodgende Ergebnis bekommen:

Mond hinter Wald – leicht bearbeitet, Canon 5DSR + 70-300mm DO IS UMS. ISO 640, F6.3, 1/40 sec

R.I.P., liebe Ricoh!

Heute ist meine liebgewonnene Ricoh GR II in einen Fluß gefallen und es ist mir nicht gelungen, sie zu finden.

Vor ein paar Jahren ist sie mir schon einmal aus der Hosentasche in den Fluß gerutscht. Damals ist es mir gelungen, sie zu bergen und nach ein paar Tagen auf dem Dachboden bei ca. 30 Grad war alles Wasser verfampft und die Ricoh wieder einsatzbereit.

Diesmal war aber das Wasser zu tief. Ich bin sehr traurig, denn sie war meine erste Wahl für Straßenfpzografie

Ich habe mir vorgenommen, etwas positives daraus mitzunehmen und werde nun versuchen, das 40mm Pancake Objektiv meiner Canon 5DSR mehr zu nutzen.

Lieber Leute, passt auf eure Hardware auf.

R.I.P., liebe Ricoh!

Für Puristen…

Mit dem Rennrad und der Ricoh GR unterwegs…

Am Wochenende war ich mal wieder mit dem Rennrad unterwegs. Und wenn man das schwere E-Bike zu Hause lässt und auf ein sieben Kilogramm leichtes Rad steigt, dann kann man sich keine drei Kilo schwere Kamera um den Hals hängen.

Also entschied ich mich, die Ricoh GR mitzunehmen.

Ich habe den Cross-Processing Filter eingestellt und mal wieder gesehen, wie unkompliziert es sich mit der Ricoh fotografieren läßt.

Sie ist mir sogar schon einmal in einen Fluß gefallen und als ich sie ein paar Minuten später doch noch gefunden habe, war sie voller Wasser.

Aber sie hat sich tatsächlich trocknen lassen und vollständig erholt!

Lediglich ein paar dunklere Fleckchen sind bei nicht ganz offener Blende zu sehen. Das sind kleinste Verunreinigungen auf dem Sensor oder an der Linse von innen.

Ich kann die Kamera jedenfalls jedem empfehlen, nicht nur für die Steetphotography in Großstädten!

Ein Winterspaziergang durch Ulm

Am Montag hatte ich frei und habe die Zeit genutzt, um mal wieder ein Paar Bilder beim Aprilwetter im November zu machen.

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Dabei hatte ich meine Olympus PEN-F und um sie beim Schneeregen in der Tasche verstauen zu können habe ich als Objektiv das 50mm m42 Pancake von Industar mitgenommen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Dadurch hatte ich mich auf die (Tele-)Brennweite von 100mm festgelegt.

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Was sich als eine sehr brauchbare Brennweite herausgestellt hat.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und sowohl Größe als auch Gewicht der Kamera und des Objektiv waren kaum zu unterbieten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
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Die Nacht zum Tag machen

Am See Lipno in Südböhmen wollte ich letzte Woche bei wenig Lichtverschmutzung den Sternenhimmel fotografieren.

Leider hat das nicht sein sollen, da gerade Vollmond war. Ich habe aber trotzdem, oder gerade deshalb ein paar schöne Bilder machen können.

Ich hatte ein mini Stativ und meine Canon EOS DS5 R mit dem 16-3m f2.8 Objektiv dabei und habe die Nacht zum Tag gemacht.